Am Abgrund

Auch wenn mir nicht sofort klar war, warum es um alles in der Welt eine gute Idee sein soll, um fünf Uhr früh aufzustehen, um auf einen Berg zu fahren, muss ich sagen: Alles richtig gemacht. Ich habe einiges gelernt. Ich weiß jetzt, dass ich in 3.000 m über Null schon schweren Atem bekomme und müder werde als ohnehin schon. Ich war beeindruckt, wie man auf einer Insel über die Wolken klettern kann und auf dem Weg dahin durch alle Vegetationszonen fährt, um am Ende an einem Ort zu landen, der mehr Ähnlichkeit mit dem Mond hat, als mit jedem anderen Ort der Erde. Und ich wusste nicht, wie leise die Welt sein kann. Wer morgens um acht am Krater eines erloschenen Vulkans steht und völlig allein mit seinem Lieblingsmenschen ist, (okay wir hatten noch ein zerstrittenes Nene-Pärchen in unserer Nähe) hört einfach NICHTS. Wir stellten fest, dass der Klang von Nichts uns so fremd ist, wie Orte, an denen wir im Umkreis von einem Kilometer keinen anderen Menschen um uns haben. So beeindruckend kann Nichts sein.
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Das Lied zum Bild ist natürlich Walking on the moon

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